Hefeteig richtig aufbewahren:

Wenn du unseren Pizzateig zubereitest hast, kennst du bereits das beste Hefeteigrezept für deine Lieblingspizza. Der Vorteil von Hefeteig ist, dass dieser sich auch länger aufbewahren lässt, wenn man es richtig angeht.

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Hefeteig im Kühlschrank richtig lagen im

Wer seinen Hefeteig binnen 24 Stunden weiterverarbeiten möchte, der kann diesen im Kühlschrank gut lagern. Dabei sollte man aber bereits im Vorfeld ein paar Punkte beachten.

  1. Wenn man plant, einen Hefeteig vorzubereiten und am nächsten Tag erst zu verarbeiten, dann sollte man diesen nicht an einem warmen Platz stehen und gehen lassen, wie man es sonst tun würde, wenn man den Hefeteig sofort verarbeitet.
  2. Man sollte den Hefeteig gleich nach dem Kneten etwas mit Mehl bestäuben und in einer Tüte oder verschließbaren Schüssel aufbewahren. Dabei sollte die Schüssel groß genug sein, dass der Teig darin Platz zum Aufgehen hat.
  3. Danach den Teig in der Schüssel einfach in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag kann der Hefeteig wie gewohnt verarbeitet werden und du hast in wenigen Minuten einen perfekten Pizzateig zur Verfügung. Eine solche Vorbereitung bietet sich an, wenn man Freunde zum Pizzaabend eingeladen hat, oder z.B. Pizza für einen Kindergeburtstag vorbereiten möchte.

Tipp: Den Hefeteig nicht direkt nach dem Kühlschrank weiterverarbeiten, sondern diesen 20 bis 30 Minuten vorher stehen lassen, dann gleicht sich der Teig der Raumtemperatur etwas an und lässt sich leichter verarbeiten.


Hefeteig einfrieren

Um einen Hefeteig über längere Zeit aufzubewahren, kann man diesen auch einfrieren. Bei rund 18 Grad Minus ist der Hefeteig ca. 6 Monate haltbar. Dabei ist es von Vorteil, wenn Sie vor dem Einfrieren den Hefeteig zu einer Kugel formen. Damit der Teig nicht an der Verpackung klebt, sollte dieser leicht mit Mehr bestäubt werden. Der Hefeteig sollte natürlich vorher in einem passenden Gefrierbeutel luftdicht verpackt werden.

Nach dem Auftauen kann der Hefeteig direkt verarbeitet werden.

Tipp: Gefrorener Hefeteig benötigt etwas länger, bevor er sich teilt. Daher sollte der aufgetaute Hefeteig etwa doppelt so langer vorher gehen, wie ein frischer Teig.


Hefeteig mit Trockenhefe oder frischer Hefe zubereiten?

Hefe ist ein Gär- und Treibmittel, welches zur Herstellung von Hefeteig unverzichtbar ist. Die Hefepilze die für den ganzen Gärprozess verantwortlich sind, gibt es sowohl in der frischen Hefe, wie als auch in der Trockenhefe.

Unterschied zwischen Trockenhefe und frischer Hefe

Der Unterschied besteht darin, dass bei der Trockenhefe den Pilzen das Wasser entzogen wurde – das macht sie wesentlich länger haltbar. Frische Hefe dagegen ist nur sehr kurz (bis zu 14 Tage) im Kühlschrank haltbar. Trockenhefe hingegen ist bei einer trockenen Lagerung mehrere Monate haltbar. Hier kann sich nur die Aktivität der Hefepilze einstellen, wenn sie zu lange nicht verarbeitet wurde.

Tipp: Mit diesem einfachen Tipp lässt sich sicherstellen, ob die frische Hefe trotz eines guten Erscheinungsbildes noch gut ist. Dazu einfach den Hefewürfel in ein Glas Wasser geben. Geht der Hefewürfel nicht unter und schwimmt oben, ist dieser noch intakt und die Hefe kann bedenkenlos verarbeitet werden. Geht der Hefestein unter, sollte dieser entsorgt werden.



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