Pizzastein

Du hast Lust auf eine ofenfrische, knusprige Pizza, aber deine Pizzaversuche zuhause waren bislang eher enttäuschend? Dann kennst du entweder noch nicht die Erfolgsformel für die beste Pizza oder du hast noch keinen eigenen Pizzaofen für zu Hause, bzw. noch keinen Pizzastein für deinen Backofen oder Grill.

Das Pizza-Dilemma zuhause

Wir alle lieben Pizza, doch zuhause will das Lieblingsessen vieler Deutschen bei den meisten Hobbyköchen überhaupt nicht gelingen. Entweder funktioniert es mit dem Teig nicht, oder die Pizza wird im Backofen am Ende nur ganz labbrig und das Geschmackserlebnis nach echter italienischer Steinofenpizza bleibt einfach aus.

Mit einem Pizzastein für Backofen und Grill kannst du dir endlich eine Pizza zuhause zubereiten, die schmeckt wie beim Italiener!

Inhaltsübersicht:

 Wie ein Pizzastein im Backofen funktioniert
 Welchen Vorteile hat ein Pizzastein?
 Darauf solltest du beim Kauf eines Pizzasteins achten
 FAQ: Fragen und Antworten rund um Pizzasteine


Pizzastein für Backofen

Dabei reicht oft schon aus, ein günstigen Pizzastein zu kaufen und die Selfmade-Pizza auf dem Schamottestein im Backofen zu backen. Eines der Erfolgsgeheimnisse für eine gelungene Pizza ist der Backvorgang selbst. Eine Pizza sollte im Idealfall nur kurze Zeit (ca. 3-5 Minuten) bei möglichst hoher Temperatur (rund 400°C bis 500 °C Grad) gebacken werden.

Pizzastein für den Backofen

Herkömmliche Backöfen erreichen meistens nur Temperaturen bis 250 °C, also muss die Backzeit der Pizza deutlich verlängert werden. Das führt aber zu dem Problem, dass der Pizzabelag oder der Pizzarand teilweise „verbrennen“ bzw. der Pizzaboden sehr labbrig wird. Denn je länger die Pizza im Ofen ist, desto mehr Fett und „Schwitzwasser“ sammeln sich auf dem Backblech.

Eine traditionelle Pizza hingegen wird in einem gemauerten Pizzaofen direkt über bzw. neben einem Feuer im Backraum gebacken, oder in einem Pizzaofen mit Schamottestein.

Vorteile eines Pizzastein

 Geschmacklich gute Pizza wie beim Italiener
 Schnell einsatzbereit
 Günstig in der Anschaffung
 speichert Hitze für knusprigen Pizzaboden
 Leichte Reinigung


Pizza auf Schamottestein

Ein Pizzastein besteht aus einem speziellen Material, dem Schamottestein. Dieser hat den Vorteil, dass er einmal erhitzt, die Wärme sehr gut speichern kann und diese gleichmäßig wieder abgibt. Das wiederrum verkürzt die Backzeit (ca. 3-5 Minuten) deutlich. Dadurch bleibt der Geschmack des Pizzabelages deutlich besser erhalten.

Auch der Pizzaboden wird bei großer Hitze in kurzer Zeit gleichmäßig erhitzt, das hat den Vorteil, dass kein Schwitzwasser gebildet wird und sich nicht zu viel Fett ansammelt. Dadurch wird der Pizzaboden schön knusprig.

Pizzaofen oder Pizzastein?

Wer häufiger gerne selbst Pizza backt, für den lohnt die Anschaffung eines Pizzaofens für zuhause. Der Vorteil ist, dass moderne Pizzaöfen einen Pizzastein aus Schamotte eingebaut haben, somit kommst du in den maximalen Pizzagenuss. 

Welche Kompaktgeräte hier für dich in Frage kommen, findest du in unserer Übersicht für Pizzaöfen.

Pizzastein kaufen: Darauf solltest du achten!

Den richtigen Pizzastein kaufen ist im Grunde nicht sehr schwer, wenn du die folgenden Empfehlungen beachtest, kannst du beim Kauf eines Pizzasteins nicht viel falsch machen.

 Die Größe des Pizzasteins

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Pizzasteins ist die Größe, hierzu solltest du zuallererst überlegen, in welchem Backofen du deine Pizza zubereiten kannst. Kaufst du dir einen zu großen Pizzastein, passt dieser unter Umständen nicht in den Backofen/Grill.

 Die Form des Pizzasteins

Pizzasteine haben verschiedene Formen, d.h. entweder sind Pizzasteine rund oder rechteckig. Auch hier ist die Größe deines Backofens oder Grill entscheidend. Ob du dich für einen runden Pizzastein oder einen eckigen Stein entscheidest ist am Ende Geschmackssache.

TIPP: Welche Form hat dein Gartengrill? Dann solltest du dir einen Pizzastein passend dazu kaufen, dann kannst du auch in der Grillsaison mal schnell eine Pizza aus dem Grill zaubern.

Pizzastein funktioniert auch auf dem Grill

 Qualität des Schamottesteins

Ein weiteres Kriterium beim Kauf eines Pizzasteins ist die Qualität bzw. die Beständigkeit des Materials, allen voran bei extremen Temperaturschwankungen. Da der Stein im Backofen oder Grill innerhalb kürzester Zeit auf 200°C Grad und mehr erhitzt wird, kann der Pizzastein evtl. schnell rissig werden oder ganz reißen. Hier empfehlen wir dir prinzipiell Pizzasteine aus Schamottestein.

 Die Dicke des Pizzasteins und Wärmespeicherung

Ein weiteres Qualitätskriterium guter Pizzasteine ist die Fähigkeit, die aufgenommene Wärme auch zu speichern.

Bei jeder Öffnung des Backofens oder des Grills geht Hitze verloren, gerade wenn man mehrere Pizzen für seine Gäste backen möchte, wäre es ärgerlich, wenn nach jeder Pizza längere Zeit gewartet werden müsste, bis die optimale Backtemperatur wieder erreicht ist. Ein qualitativ hochwertiger Pizzastein speichert trotz Öffnung die Hitze.

Generell gilt, Je dicker der Pizzastein, desto länger können diese die Hitze speichern. Die Dicke gängiger Pizzasteine liegt bei rund 1,5 – 3cm. Diese reichen in der Regel für den heimischen Gebrauch vollkommen aus.

FAQ: Fragen und Antworten rund um Pizzasteine


 Wann ist es sinnvoll einen Pizzastein zu kaufen?

Wer keinen kompletten Pizzaofen kaufen möchte, für den lohnt es sich zumindest einen Pizzastein zu kaufen. Ein Pizzastein ist preiswert in der Anschaffung, zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer aus und ist wesentlich platzsparender als ein Pizzaofen und damit schnell einsatzbereit.

Gute Pizzasteine mit ansprechender Qualität gibt es schon ab rund 30 Euro.

 Wie benutzt man einen Pizzastein richtig?

Für den perfekten Pizzagenuss einfach den Pizzastein auf einen Gitterrost legen und diesen auf die untere oder mittlere Schiene in den kalten Backofen stellen.

TIPP: Den Pizzastein auf keinen Fall auf einem Backblech oder direkt auf dem Backofenboden legen, denn so kann die Luft nicht zirkulieren, sondern immer nur auf ein Gitterrost. Den Backofen anschließend für ca. 30-40 Minuten auf höchster Stufe vorheizen.

 Wie sollte der Pizzastein gereinigt werden?

Vor der ersten Benutzung solltest du den Pizzastein reinigen, in dem du ihn mit einem feuchten Tuch und klarem Wasser abreibst. Auf keinen Fall bei der Reinigung deines Pizzasteins Spülmittel verwenden, das schadet dauerhaft der Oberfläche.

Nachdem du den Pizzastein benutzt hast, sollte dieser vollständig abkühlen, denn wird der Stein zu hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt (z.B. vom heißen Ofen ins kalte Wasser) besteht die Gefahr, dass er zerspringt. Auch hier gilt einfach mit klarem Wasser abspülen.

Angebrannte Kruste und Pizzareste kannst du vorher ganz leicht am besten mit einem Ceranfeldschaber* oder ein Holzschaber entfernen. Die kannst du bereits unmittelbar nach dem Backvorgang machen, dass sich der Schmutz nicht unnötig festklebt.

Übrigens solltest du deinen Pizzastein nicht mit der Spülmaschine reinigen und beachte auf jeden Fall die Angaben der Hersteller. 

Auch mit der besten Reinigung und Pflege wird ein Pizzastein im Laufe der Zeit unschöne Flecken und Verfärbungen bekommen, das ist aber für die weitere Nutzung kein Problem.

Keime und Bakterien stellen kein Problem dar, diese werden alle bei den hohen Temperaturen eliminiert.

Ceranfeldschaber für unter 10 Euro


Wir können dir zur Reinigung deines Pizzasteins (auch auf dem Pizzaofen) folgende Ceranfeldschaber empfehlen. 

Sollte sich der Schmutz auch damit nicht lösen lassen, solltest du vorsichtig versuchen den Pizzastein mit einem Edelstahlschwamm zu reinigen.


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